Skalierbarkeit


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Skalierbarkeit ist ein Konzept zur Größenveränderung von Systemen oder Netzwerken. Das Hauptziel ist es dabei, Ressourcen nur dann zu benutzen, wenn sie benötigt werden.

Da die meisten Webanwendungen mittlerweile nicht mehr auf eigenen Servern laufen, sondern auf angemieteten, zahlt der Kunde für die benutzten Resourcen bei dem Anbieter. Dementsprechend sollte immer nur so viel bezahlt werden wie nötig. Außerdem können die Nutzerzahlen von Anwendungen schnell steigen. Hierfür muss dann schnell extra Leistung verfügbar sein.

Diese Herausforderung ist jedoch nicht nur an die Hardware sondern auch an die Software. Hier sind vor allem große Herausforderung die parallelität mehrerer Verbindungen mit einem gemeinsamen bzw. verteilten Cach (Zwischenspeicher). Das Ziel ist es, dass die Anwendung bei 10 Nutzern genauso flüssig und gut läuft, wie bei 100.000 Nutzern. Um diese Herausforderung zu meistern, wird bei der Entwicklung immer auch ein Augenmerk auf die Skalierbarkeit gelegt.

Man unterscheidet dabei zwischen zwei Arten der Skalierung:

Bei der vertikalen Skalierung soll die Leistung durch hinzufügen von Resourcen, wie etwa Leistungsstärkere CPU oder mehr Arbeitsspeicher, erhöht werden. Dem ist jedoch eine Grenze durch die am Markt verfügbaren Teilen gesetzt.

Bei der horizontalen Skalierung soll die Leistung durch hinzufügen weiterer Server oder Computer erhöht werden. Dem ist dabei keine Grenze gesetzt, da dabei so viele Knoten nebeneinander gesetzt bzw. auch wieder entfernt werden können, wie benötigt.


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